Neues aus den Ausbildungsregionen


Letzter Workshop in Münster

Zwergfledermaus im Nistkasten (Foto: Klaus Bogon)
Zwergfledermaus im Nistkasten (Foto: Klaus Bogon)

 

12/ 2025 (Münster)

 

Zum siebten und letzten Workshop trafen sich die Teilnehmenden Anfang Dezember in Münster, um sich mit dem Thema Fledermäuse (und Nachtfalter) zu beschäftigen. Neben vielen, faszinierenden Infos zu den nachtaktiven, fliegenden Säugetieren wurden verschiedene Möglichkeiten, wie das Thema kindgerecht veranschaulicht werden kann, in Form von Spielen und Bastelideen ausprobiert.

 

 

Außerdem wurde geübt, wie der Fledermauskasten-Bausatz, den alle Teilnehmenden für ihre Patenkita zur Verfügung gestellt bekommen, zusammengeschraubt wird. Bei einem leckeren und vielfältigen Mitbring-Buffet wurde sich in der Mittagspause ausgiebig ausgetauscht. Weiter geht es dann im Februar 2026 mit dem ersten Erfahrungsaustausch.

 


Die Welt der Vögel entdecken

Spiel mit Tuch zur Simulation des Vogelzugs beim Weißstorch.
spielerisch die Zugroute des Weißstorchs erkunden

10/2025 (Essen) 

Herbstzeit ist Vogelzugzeit! Beim Workshop in der Voßgätters Mühlen tauchten die Kita-NaturbotschafterInnen in die Welt der Vögel ein.

Warum ziehen die Vögel? Welche Gefahren drohen dem Storch auf seinem Zugweg? Und wieso ziehen die Vögel eigentlich weg? Das waren einige der Fragen, die es kindgerecht zu beantworten galt.

 

Insgesamt stand jedoch bei Workshop das praktische Tun für den Vogelschutz im Vordergrund: Beim Nistkastenbau und der Zubereitung von Fettfutter für den Winter konnten die Praxisprojekte für die Kitas erprobt werden. 

 


Vogelschutz im Kita-Alltag

Ältere Mann fühlt in ein leeres Nest des Zaunkönigs
Das Kugelnest des Zaunkönig erkunden!

10/2025 (Detmold)

Herbstliche Stimmung und bunt gefärbte Blätter auf dem Rolfschen Hof. Was hat nun der Laubhaufen mit Vogelschutz und der Fruchtstand der Wildstaude für eine Bedeutung für den Schutz unserer Vögel?

Gemeinsam näherten sich die Kita-NaturbotschafterInnen der heimischen Vogelwelt. Sie erfuhren, dass es neben einem Nistplatz auch einen entsprechenden Lebensraum mit Futterangebot geben muss, damit sich Vögel im Garten oder dem Kita-Gelände wohlfühlen.

 

Fütterung im Winter kann nützlich und pädagogisch wertvoll sein, ersetzt aber nicht eine naturnahes Gelände bzw. Garten mit vielen Kleinlebensräumen für die Vogelwelt wie Laubhafen und Wildstauden, die im Winter Insekten Unterschlupf bieten. 


Eintauchen in die Welt der Schmetterlinge

Tagpfauenauge, Schmetterling auf Brennessel
Tagpfauenauge (Foto: Wolfgang Düring)

9/2025 (Münster) 

Dass Brennnesseln nicht nur den Schmetterlingsraupen von Tagpfauenauge und Co. schmecken, erfuhren die Kita-NaturbotschafterInnen beim letzten Workshop in Münster. Es gab nämlich unter anderem eine köstliche Suppe mit der von vielen als "Unkraut" bezeichneten Pflanze.  Gemeinsam hatte man sich beim Workshop der Welt der Schmetterlinge, ihrer wundersamen Verwandlung von der Raupe über die Puppe zum Schmetterling und dem Lebenszyklus der Tiere gewidmet. Im Mittelpunkt standen Naturschutzaktionen, um den Tieren zu helfen. Nicht zuletzt wurden die Teilnehmenden mit Wildstauden für die Kita ausgestattet, die den Schmetterlingen als Nektarquelle oder als Nahrung für die Raupen dienen. Zum Schluss wurde gemeinsam eine Musterfläche als Schmetterlingswiese angelegt. 


Der 5. Jahrgang hat viel Spaß bei den Workshops

9/2025 (Bingen)

Der 5. Jahrgang startete mit zehn hoch motivierten Frauen und zwei Männern. Das besondere Engagement der angehenden Kita-Naturbotschafter zeigte sich bereits darin, dass alle Teilnehmer schon im Vorfeld eine Kita gesucht hatten und bei Beginn der Workshops direkt mit ihren Aktionen in den Kitas loslegen konnten. Und auch in den Workshops sind alle mit Begeisterung bei der Sache, sei es bei den praktischen Naturschutzaktionen, den kreativen Bastelaktionen, den Liedern oder bei den Spielen. Vor allem bei den Spielen haben alle besonders viel Spaß, wenn sie zum Beispiel als Riesenkäfer über die Wiese laufen, als Biene ihre „Flügel“ testen, als Schmetterlinge beim „Nektartrinken“ mit Strohhalmen versuchen kleine Papierstückchen aufzusaugen oder als kleine Vogelküken von ihren „Eltern“ gefüttert werden. Neben den Aktionen aus dem Handbuch bringen viele Teilnehmer auch ihre eigenen Ideen in die Workshops ein.

Zu den Workshops gehören auch die Austauschrunden, in denen die TeilnehmerInnen von ihren Erfahrungen in den Kitas berichten, was alle als sehr bereichernd empfinden. Hier können sich die SeniorInnen untereinander auch wertvolle Tipps bei eventuell auftretenden Schwierigkeiten geben.

Und bei dem regelmäßigen Gang über das NABU-Außengelände, auf welchem schon viele Naturschutzaktionen von vorherigen Jahrgängen umgesetzt wurden, gibt es immer Spannendes zu entdecken.

So vergehen die sieben Stunden eines Workshops– auch dank der kulinarischen Köstlichkeiten, die die Teilnehmer als Verpflegung regelmäßig zaubern – immer wie im Flug und alle freuen sich schon auf den nächsten Workshop.

 

 


Von Raupen  und Schmetterlingen

Naturfreunde schauen auf Brennesseln auf einer Streuobstwiese
Auf der Suche nach Schmetterlingsraupen

(8/2025) Saarbrücken

Die Herbstsonne auf der Streuobstwiese am Walderlebniszentrum Neuhaus animierte nach einer kalten Nacht manchen Schmetterlinge wieder dazu, die Umgebung zu erkunden. Auch wenn die Hochzeit für die Tagfalter schon vorbei war, konnten die WorkshopteilnehmerInnen neben Kohlweissling und Feuerfalter sogar Raupen des Admirals entdecken. Zuvor hatte ein NABU-Experte Einblicke in die Vielfalt der heimischen Schmetterlinge gegeben und stellte das Braunauge als eine Art vor, die sich gut auf das Kita-Gelände locken lässt. 


Vorbereitung für den Winter

11/2024 (Landau)

Passend zum Thema des Workshops "Natur und  Tiere im Winter" schneite es erste Schneeflocken vom pfälzischen Himmel. Gemeinsam näherte man sich dem Thema Vogelfütterung und den Vor- und Nachteilen. Gerade für die Naturbeobachtung durch Kinder bieten fachgerechte Futter-Angebote eine gute Möglichkeit heimische Gartenvögel zu beobachten. Bio-Kerne wie Sonnenblumen, Leinsamen und Haferflocken wurden mit Pflanzenfett zu einem "fettreichen" Vogelfutter vermengt. Alte Tassen, Muffinformen und sonstige Gefässe dienten im als originelle Behältnisse für die besonderen "Meisenknödel", die nun ihren Weg in die Kitas finden.

 


Wilde Hecken für die Kita

11/2024 (Bingen)

Im letzten regulären Workshop zum Thema Hecken haben die TeilnehmerInnen unter anderem selbst einige Sträucher auf dem NABU-Gelände gepflanzt. Zudem hat jeder mehrere Sträucher für die naturnahe Umgestaltung des Kita-Geländes erhalten. Einige dieser Sträucher konnten dank der Steckhölzervermehrung des vorherigen Jahrgangs einfach ausgegraben werden. Und auch der jetzige Jahrgang hat wieder neue Steckhölzer für die folgenden Kita-NaturbotschafterInnen gesetzt.

Sehr kreativ zeigten sich die TeilnehmerInnen bei der Anfertigung von Ketten aus Holunder und anderen Naturmaterialien.

 

 


Workshop "Stein auf Stein"

10/2024 (Detmold)

Zu Beginn des siebten Workshops berichteten die Teilnehmenden über den derzeitigen Stand in der jeweiligen Kita. Deutlich wurde abermals, dass eine gute Unterstützung und Wertschätzung seitens der Kita die ehrenamtliche Arbeit enorm erleichtert und motiviert.

Innerhalb des Workshops konnten die Kita-NaturbotschafterInnen Einblicke in die großen Nachteile von Steingärten erlangen und Kenntnisse über den richtigen Einsatz von Steinen in Gärten bzw. Kitas gewinnen. So startete das Thema „Stein auf Stein“ mit dem Fachvortag. Daran anknüpfend sollte die Gruppe anhand unterschiedlicher Begriffe, diese entweder Amphibien oder Reptilien zuordnen und die Bildkarten einordnen. Dabei kam es zu einem intensiven Austausch über das Thema.

Nach der Mittagspause hat ein Teilnehmer einen Vortrag über das Anlegen einer Trockenmauer gehalten. Mit vielen Fotos zu unterschiedlichen Mauern und dem richtigen Verlegen der Steine wurde schnell deutlich, welch aufwendige Naturschutzpraxis dahintersteht. Eine Teilnehmerin hat im Anschluss daran an der Trockensteinmauer im Garten des Rolfschen Hofes sehr schön die unterschiedlichen Tiere, die solch einen Lebensraum benötigen vorgestellt. Bei dem Geländerundgang haben wir gemeinsam Pflanzen an und in der Mauer erkundet, die Kräuterspirale besichtigt und den nahen Steinbruch besucht.

 

Zu guter Letzt durften die Kita-NaturbotschafterInnen einen Froschteich aus Eierkartons basteln und oder einen Origami-Springfrosch, wobei alle sehr viel Spaß hatten.


Hecken Schmecken vielen Arten

10/2024 (Landau)

Bei herbstlichen Temperaturen ging es beim letzten Workshop in Landau auf NABU-Flächen in der Umgebung. Hier galt es in der Praxis viel über Heckenpflanzen, die Funktion von Hecken und das Anlegen einer Hecke mit heimischen Sträuchern zu erfahren. Gleichzeitig haben die NABU-Flächen durch den Praxisworkshop eine Aufwertung erfahren. Ausgerüstet mit Pflanzmaterial soll nun in den Kitas mächtig für die Artenvielfalt gepflanzt werden.


Vögel im Winter

10/2024 (Münster) 
Im siebten Workshop stand zunächst der Austausch unter den Teilnehmenden im Vordergrund. Wer ist alles schon in der Kita aktiv, welche Aktionen wurden schon umgesetzt, gibt es Fragen oder Probleme? Dabei konnte viel von den Erfahrungen der anderen gelernt werden. Danach ging es mit verschiedenen inhaltlichen Themen weiter. Was machen eigentlich die Vögel im Winter? Unter anderem wurden Futterglocken aus Rindertalg und einer Körnermischung hergestellt und der Vogelzug nachge-spielt. Dann wurden verschiedene einheimische Sträucher für die Anlage von Hecken in der Kita vorgestellt sowie eine Totholzhecke an der NABU-Station begutachtet. Zum Abschluss wurde sich noch der Rahmen einer Mitmachgeschichte in im Frühjahr erwachende Frühblüher hineinversetzt.


Es blüht!

9/2024 (Bingen)

Schon drei Monate nach dem Wiesenworkshop, in dem die TeilnehmerInnen auf einem Quadratmeter eine bunte Wiesenblumenmischung eingesät hatten, konnten sie nun viele blühende Wildblumen bestaunen.

Natürlich kam auch das eigentliche Thema Fledermäuse nicht zu kurz. Es wurden Fledermauskästen gebaut sowie Sockenfledermäuse und eine lange Fledermausgirlande gebastelt. Besonders viel Spaß hatten die TeilnehmerInnen bei den Spielen „Fledi und Motte“, bei dem spielerisch das Jagen der Fledermäuse mit Hilfe von Ultraschall erklärt wird, sowie „Fledermaus und Nachtfalter“, einem Fangspiel, das der Überprüfung bzw. Vertiefung des bereits Gelernten dient.

 


Faszinierendes Leben im Verborgenen

09/2024 (Münster)

Beim sechsten Workshop in Münster drehte sich alles um Bodentiere, Hochbeete und Gemüseanbau. 

Nach einem theoretischen Einstieg lernten die Teilnehmenden hautnah die faszinierende Vielfalt der 

heimischen Bodenorganismen kennen. Handpuppe Sieglinde erklärte: können Schnecken hören und 

riechen, und wofür brauchen sie eigentlich ihr Haus? Am Nachmittag wurde über Hochbeete und 

Gemüseanbau gesprochen, z.B. eignen Tomaten sich sehr gut um mit den Kita-Kindern die 

Entwicklung vom Samen zur Pflanze zu beobachten und später natürlich die Ernte zu verkosten. 

Passend dazu bekamen die Teilnehmenden zum Abschluss der Veranstaltung Hochbeetrahmen für 

den Einsatz in der Kita vom Projekt ausgeteilt. Zudem einige insektenfreundliche Stauden, die die 

Beete der Kita bunter machen und Insekten anziehen sollen.


Stockbrot und Fledermäuse

(08/ 2024) OWL

Wann fliegen Fledermäuse? Na klar: sobald es dunkel wird! Das war Anlass genug für die angehenden Kita-NaturbotschafterInnen und ihre beiden Ausbilderinnen, den Beginn des Fledermaus-Workshops auf nachmittags zu verschieben, um so die Tiere auch live erleben zu können.

Der Workshop startete mit einer gemütlichen Austausch- und Organisationsrunde bei Kaffee und Kuchen. Nach einer Einführung in die Welt der Fledermäuse durch drei Teilnehmende wurde begeistert an Fledermauskästen und Fledermauspuppen aus ausrangierten Socken gewerkelt.

Der gemeinsame Tag fand seinen Höhepunkt am Lagerfeuer, bei dem neben leckerem Stockbrot natürlich vor allem das Erleben der fluggewandten Fledermäuse im Vordergrund stand. Auch die Bat-Detektoren konnten hier erfolgreich ausprobiert werden: Großer Abendsegler, Zwergfledermaus und die Breitflügelfledermaus konnten identifiziert werden.

 


von Ultraschall und Nachtfaltern

(August 2024) Essen

Nachtfalter und Schmetterlinge standen im Mittelpunkt des Workshops in der Voßgätters Mühle in Essen. Gemeinsam näherten sich die Kita-NaturbotschafterInnen dem Thema Fledermäuse, erfuhren viel über die tollen Tiere und lernten viel über den Schutz der bedrohten Flattertiere. Gemeinsam ging es daran einen Fledermauskasten zu bauen. Spiele zur Lebensweise der Fledermäuse rundeten den erfolgreichen Workshop ab.

 


rund um die Fledermäuse in Münster

(August 2024) Münster

Fledermäuse und ihre Nahrung die Nachtfalter standen im Mittelpunkt des Workshops im August in Münster. Bei angenehmem Wetter wurde im Aktionszelt der NABU-Station gezimmert und geschraubt, um den Fledermäusen einen guten Unterschlupf zu bieten. Vorher wurden wichtige Infos über die nützlichen Insektenfresser und ihre Nahrung, die Nachtfalter vermittelt. Viele Teilnehmende konnten ihr Erfahrungswissen einbringen. Besonders begeisterte eine Teilnehmerin mit beeindruckenden, selbst gemachten Fotos von Nachtfaltern. Die tagsüber gut getarnt, erst mit der Dunkelheit aktiv werden.


Ein Heim für Vögel

(Juni 2024) Münster

Im vierten Workshop drehte sich alles um die Vögel. Nach einem theoretischen Einstieg zu den heimischen Vogelarten und deren Ansprüche an den Lebensraum ging es direkt in die Praxis: Wie kann man das Thema in der Kita kindgerecht vermitteln, worauf muss man beim Bau eines Meisennistkastens oder einer Vogeltränke achten? Mit viel Spaß wurde fleißig geschraubt und sich spielerisch in ein hungriges Küken hineinversetzt. Zum Schluss bekamen alle Teilnehmenden u.a. einen Nistkasten-Bausatz für den Einsatz in ihrer Paten-Kita ausgeteilt, bevor wir uns in die Sommerpause verabschiedet haben.

 


Viele bunte Blumen für Schmetterlinge

(Mai 2024) Bingen
Im vierten Workshop des vierten Jahrgangs stand das Thema Schmetterlinge auf dem Programm und dabei besonders im Vordergrund, was man für diese auf dem Kita-Gelände und im eigenen Garten tun kann. Nicht nur die Raupen benötigen die entsprechenden Futterpflanzen, auch die meisten erwachsenen Falter brauchen ein möglichst großes Angebot an Blütenpflanzen. So lag der Schwerpunkt des Workshops auf der Pflanzenvermehrung von Wildblumen. Die TeilnehmerInnen haben unter anderem gemeinsam bei Schmetterlingen beliebte Stauden ausgepflanzt, Wildblumen ausgesät sowie kleine Keimlinge von Wildblumen pikiert und in einzelne Töpfe gesetzt. Außerdem wurden mit Hilfe eines so genannten Paperpotters aus Zeitungen kleine Aussaatgefäße gebaut, mit denen auch die Kita-Kinder ganz leicht Wildblumen zu Hause heranziehen können. Daneben wurden aber auch Schmetterlinge aus Filtertüten gebastelt und bei einem Spiel deutlich gemacht, wie viele Pflanzen von Insekten bestäubt werden und wie hoch deren Bestäuberleistung im Vergleich zur Windbestäubung ist.


Im Reich der wilden Bienen

(Mai 2024) Trier

Wahrlich kein Wetter für die Wildbienen gab es an diesem Workshop-Tag in Trier. Doch die angehenden Kita-NaturbotschafterInnen ließen sich bei anhaltendem Dauerregen die Laune nicht verderben. Gemeinsam wurden sie aktiv, um Mauerbiene und Co. eine neues Zuhause zu schaffen, zeigten sich gegenseitig kindgerechte Aktionen und brachen im Anschluss an das Treffen im lauschig, trockenen Waldinfozentrum Weißhauswald zu einem gemeinsamen Praxisteil auf. Ein erfahrenen Kita-Naturbotschafter lud die "Neulinge" zum gemeinsamen Bau von Wildbienen-Nisthilfen ein.

 


Kinobesuch und Pflanzentausch

(April 2024) Landau

"Ein Beet voller Gemüse" und "Im Boden ist was los" waren die Themen an diesem Workshop-Tag in Landau. Die TeilnehmerInnen bestaunten ein Wurzelvivarium und ein Regenwurmkino, welches einige SeniorInnen selbst als
Hausaufgabe vorbereitet hatten, befassten sich mit dem passenden Substrat für Wild- und Gemüsepflanzen, dem Aufbau der Schichten in einem Hochbeet und legten selbst ein Mini-Hochbeet an. Der Aufruf im Vorfeld zu einer kleinen Pflanzentauschbörse kam sehr gut an. Es gab eine große Auswahl an Küchenkräutern und Gemüsepflanzen.

Jeder durfte eigene Saatgutbänder herstellen und es gab weitere Tipps für die Ausaat zusammen mit den Kindern und zum Basteln von kreativen Pflanzenschildern. Ein Regenwurmquiz und das Beinspiel aus dem Handbuch machten den Workshop zusätzlich lebendig.


Ein Zuhause für Wildbienen

(April 2024) Münster

Zu Beginn des zweiten Workshops in Münster wurde ein kurzes Namensspiel zur Wiederholung gespielt.  Danach übten sich die TeilnehmerInnen in Kleingruppen im bevorstehenden Kita-Erstgespräch. Vier Teilnehmende hatten das Gespräch bereits absolviert und konnten ihre Erfahrungen teilen. Alle anderen TeilnehmerInnen waren froh über die Möglichkeit dies zu üben.

 

Im Anschluss folgte der thematische Einstieg zu den Wildbienen. Nach der Mittagspause wurden draußen verschiedene Arten des Nisthilfen-Baus ausprobiert. Zum einen wurden Nisthilfen in der Dose angefertigt zum anderen Nisthilfen aus Ton und einem Hartholzblock. 


Frühlingsstart ins Vogeljahr

(April 2024) Saarbrücken

Beim 1. Workshop zum Thema "Vogeloasen" lernten sich die 12 Teilnehmenden spielerisch kennen. Nach einer Einführung in das Thema bauten alle eifrig unter Anleitung von Reiner Petry, Kita-Naturbotschafter aus dem 1. Ausbildungsjahr, Meisenkästen zusammen, die sie in ihrer Kita zusammen mit den Kindern aufhängen können.


4. Jahrgang – 4. Hochbeet

(April 24) Bingen

Ende April fand im NABU-Zentrum Rheinauen in Bingen der 3. Workshop des 4. Jahrgangs zum Thema Boden und Hochbeet statt. Neben der theoretischen, kindgerechten Einführung zum Aufbau und der Zusammensetzung eines Bodens beschäftigten sich die Teilnehmenden auch mit Bodentieren, präsentierten einen selbst gebauten Regenwurmschaukasten, malten mit Erdfarben und bauten – wie schon die drei vorherigen Jahrgänge zuvor – gemeinsam ein Hochbeet. Dank der vielen fleißigen Hände konnte dieses in weniger als zwei Stunden zusammengeschraubt, mit einer Folie ausgekleidet und sogar befüllt werden.


Insektenstamm als Teamarbeit

(April 2024) Trier

Beim zweiten Workshop des Kurses in der Region Trier am 26. April waren die angehenden NaturbotschafterInnen voll bei der Sache. Am Vormittag standen Themen wie das Kita-Erstgespräch und eine Einführung in die Zielgruppe Kita-Kind auf dem Programm. Nach der gemeinsamen Mittagspause, wie immer mit leckerem Buffet, startete der Kurs mit einem Vortrag ins Thema Wildbienen. Die anschließende Praxisaktion "Insektenstamm" begeisterte sowohl Bohr- ExpertInnen als auch Bohr-Neulinge und die Motivation war groß, den Stamm bald in der Kita aufstellen zu können.

 


Zweiter Workshop in Detmold

(März 2024)

Beim zweiten Workshop stellten zwei TeilnehmerInnen ihre Hausaufgaben zum Thema Kindesentwicklung vor. Bezugnehmend darauf wurde die Rolle der Kita-Naturbotschafter*innen und der damit verbundenen Verantwortung der Zielgruppe gegenüber durch die Referentinnen ergänzt. Anschließend haben die TeilnehmerInnen in Zweiergruppen das Rollenspiel „Erstgespräch in der Kita“ durchgeführt. Die Stimmung war sehr positiv und alle konnten sich gut in die jeweilige Rolle versetzen.

Nach der Mittagspause folgte die Einführung und der Fachvortrag zum Thema „Wildbienen“. Dazu wurde sich im Gelände eine Nisthilfen-Wand und ein Sandarium mit ausführlichen Erklärungen auch zum Thema „Bestäubung“ und „Brutröhrenbau“ angeschaut.

 

Ein Teilnehmer leitete darauf aufbauend eine Aktion zum Nisthilfebau in der Dose aus dem Handbuch an. Die Gruppe sägte eifrig ihre Dosen und füllten sie mit Bambus und markhaltigen Stängeln und erkannten den zeitlichen Aufwand sowie ihre Verantwortung Kita-Kinder mit Werkzeugen arbeiten zu lassen. Auch die Hartholzblöcke wurde mit Löchern versehen um den Nisthilferahmen zu füllen. Zum Abschluss gab es eine kurze Reflexionsrunde mit Raum für Wünsche und Feedback zu dem Tag.


Der Frühling ist schon da ... und auch ein neuer Jahrgang

(Februar 2024) Bingen

Ende Februar startete in Bingen der vierte Jahrgang mit neun Frauen und vier Männern. Beim ersten Treffen im NABU-Zentrum Rheinauen standen das gegenseitige Kennenlernen, die Vorstellung des Projektes und die didaktischen Grundlagen im Vordergrund. So wurde exemplarisch eine Mustereinleitung zum Thema Frösche und Kröten mit den TeilnehmerInnen „durchgespielt“, so als würden sie diese mit den Kindern im Kindergarten durchführen. Viel Spaß hatten sie auch bei den anschließenden Spielen zur Krötenwanderung und zur Partnersuche eines Laubfrosches. Bei einem Gang über das Gelände wurden die von den früheren Jahrgängen durchgeführten Naturschutzaktionen wie z.B. die Hochbeete, die Kräuterschnecke, das Weidentipi und die Wildblumenwiese begutachtet. Bei schönstem Sonnenschein konnten auch schon die ersten Wildbienen an der Insektennisthilfe beobachtet werden - ein sehr anschaulicher Einstieg in das erste Naturschutzthema im nächsten Workshop. Alle TeilnehmerInnen waren sehr interessiert und freuen sich schon sehr auf ihre Aufgabe. Viele haben sogar bereits Kontakt zu ihrer Kita aufgenommen.