Kita-NaturbotschafterInnen erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Das Projekt „Kita-NaturbotschafterInnen – mehr Natur in Kitas“ der drei NABU-Landesverbände NRW, Rheinland-Pfalz und Saarland wird als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Auf eine  Auszeichnungfeier wird wegen der jüngsten Corona-Entwicklungen derzeit verzichtet. Die große Freude der Beteiligten trübt das allerdings nicht. Die Auszeichnung wird an vorbildliche Projekte verliehen, die sich in besonderer Weise für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland einsetzen.

Foto links: Umweltpädagogin Heike Hofmann freut sich mit zwei Kita-NaturbotschafterInnen über die Auszeichnung in Rheinland-Pfalz (Foto: NABU Rheinauen); Foto mitte: NABU-Landesvorsitzende Dr. Julia Michely und Birgit Freiheit freuen sich im Saarland (Foto: NABU Saarland); Foto rechts: Projektleiterin Vanessa Burneleit mit der Auszeichnung für Nordrhein-Westfalen (Foto: Dennis ZImmermann)


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Pressemitteilung zur Auszeichnung
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Facharbeitskreis bringt neue Impulse in Projekt

(29.01.2020). Mombacher Wintersalat, Zuckerbsen und Gartenkresse waren unter anderem Thema beim ersten Treffen des Fach-Arbeitskreises im Projekt. Bettina Orthmann vom Projekt Sortenvielfalt stellte alte Gemüsesorten vor, die sich besonders für die Arbeit in Kitas eignen. Insbesondere samenfeste Gemüsesorten und Sorten, die vor der Sommerpause reifen sowie Wintergemüse sind demnach von besonderem Interesse. Marie-Luise Steffler von der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangel. Kirche in der Pfalz stellte das Projekt KlimaGärten vor. Hier ergeben sich gute Synergieeffekte für Kitas in der Pfalz und im Saarland.

Insgesamt konnte das Treffen wichtige Impulse in das Gesamtprojekt einbringen und die Vernetzung stärken.

Wintergemüse in der Kita (Fotos: Stefanie Egeling)


BewerbInnen-Ansturm auf Projekt

(6.01.2020). Das Interesse an Naturschutzprojekten und der aktiven Mitarbeit in Kitas scheint bei Menschen in der nachberuflichen Phase besonders hoch zu sein. Fast 300 InteressentInnen haben sich in den Ausbildungsregionen des Projektes Kita-NaturbotschafterInnen auf die 70 Plätze beworben. Obwohl die Bewerbung des Projektes erst im September 2019 gestartet war. "Mittlerweile gibt es schon Wartelisten für den nächsten Ausbildungsdurchgang und ständig gibt es neue Interessenten", freut sich Projektleiter Robert Egeling.


Kita-Naturbotschafter auf BNE-Tagung zur Biologischen Vielfalt

(20.09.2019) Über 80 TeilnehmerInnen waren der Einladung der ANU Rheinland-Pfalz zur Tagung nach Worms gefolgt. Neben Praxisworkshops bestimmten spannende Vorträge zum Thema Bildung für Nachhaltige Entwickung (BNE) und Biodiversität das Programm. Mit dabei das Projekt Kita-NaturbotschafterInnen mit einem Infotisch und Netzwerk-Gesprächen am Rande der Tagung. Mehr über die Tagung auf der homepage der ANU RLP.


Bewerbungsphase beginnt

(September 2019) Naturfreunde in der nachberuflichen Phase können sich jetzt schon für die Teilnahme an der Ausbildung bewerben. Dazu sollten sie direkt mit der Ausbildungsstelle in ihrer Nähe in Kontakt treten. Hier erfahren SeniorInnen mehr über die Ausbildung und die Bewerbung.

Kita-Naturbotschafter NABU RLP BMU BfN Kitas NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen Bundesprogramm Biologische Vielfalt Kitas Naturschutz Biologische Vielfalt


Projektstart Kita-NaturbotschafterInnen

Kita-Naturbotschafter

(Juli 2019) Ab dem 1. Juli 2019 ist das Projekt "Kita-NaturbotschafterInnen - mehr Natur für Kitas" gestartet. Die Vorbereitungen für die Ausbildung von Naturfreunden in der nachberuflichen Phase laufen auf Hochtouren. Ab Februar 2020 wird an sieben Standorten in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und im Saarland die bundesweit einmalige Ausbildung beginnen. Gemeinsam arbeiten wir gerade an dem Ausbildungscuriculum, suchen interessierte SeniorInnen, knüpfen Kooperationen und arbeiten intensiv an dem Handbuch "Mehr Natur für Kitas", das den Teilnehmenden als Leitfaden dienen soll. Der Schutz der Biologischen Vielfalt soll mit dem Projekt in die Kitas und die Familien von Vorschulkindern getragen werden.